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Sandstrahlen vs. Abrasivstrahlen

May 24, 2026By Irina3 Min. Lesezeit

Sandstrahlen vs. Abrasivstrahlen

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, Metalloberflächen vorzubereiten und zu reinigen. Zwei Begriffe, die in diesem Zusammenhang oft wiederkehren, sind Sandstrahlen und Abrasivstrahlen. Beide Techniken sind bekannte Vorbereitungsmethoden, die weit verbreitet sind oder in der Vergangenheit verwendet wurden. Doch wie funktionieren diese Vorbereitungstechniken eigentlich? Und worin genau bestehen die Unterschiede zwischen Sandstrahlen und Abrasivstrahlen?

Was ist Sandstrahlen?

Sandstrahlen war traditionell eine der am weitesten verbreiteten und bekanntesten Methoden der Oberflächenvorbereitung. Als Vorbereitungsmethode für verschiedene Arten von Oberflächen wird das Sandstrahlen seit dem späten 19. Jahrhundert durchgeführt. Aufgrund der Wirksamkeit des Sandstrahlens wurde es bald erfolgreich in vielen Märkten eingeführt. Sandstrahlen ist eine Technik, die auf zwei Komponenten basiert: Sand und Luft. Durch das Auftragen der Kombination beider unter hohem Druck auf die Oberfläche wird diese schnell und gründlich von Walzzunder, Kupferschlacke, Schmutz oder Beschichtungen befreit. Es wurde schnell entdeckt, dass Sandstrahlen nicht nur wirksam zur Entfernung von Schmutz und Beschichtungen war; die hohe Kraft, mit der die Sandkörner auf die Oberfläche trafen, erzeugte auch eine Art Abdruck im Material. Dieses Profil diente perfekt als Haftschicht für jede neue Beschichtung.

Die Gefahren des Sandstrahlens

Aufgrund seiner effektiven Arbeitsweise und der Vorteile, die das Sandstrahlen mit sich brachte, wurde es schnell zur führenden Methode zur Vorbereitung und Reinigung von Oberflächen. Doch im Laufe der Jahre wurden immer mehr Nachteile und Gefahren des Sandstrahlens entdeckt, die hauptsächlich mit Gesundheitsrisiken zusammenhingen. Dies rührt von der Art und Weise her, wie Quarzsand – der beim Sandstrahlen häufig verwendet wurde – aufgebaut ist. Der Sand enthält Quarzstaub, der sehr schädliche Gesundheitsprobleme verursachen kann. Quarzsand kann, wenn er vom Menschen eingeatmet wird, unter anderem Silikose verursachen. Die im Sand enthaltenen Quarzpartikel lagern sich in der Lunge ab, was letztendlich sehr ernste und sogar tödliche Folgen haben kann. Die Entdeckung dieser schwerwiegenden Gesundheitsrisiken führte dazu, dass das Sandstrahlen in vielen Ländern in den späten 1950er Jahren verboten wurde.

Sandstrahlen vs. Abrasivstrahlen

Nachdem das Sandstrahlen verboten wurde, war die Strahlindustrie auf der Suche nach Ersatzschleifmitteln für die Vorbereitung und Reinigung von Oberflächen. Es wurden verschiedene Möglichkeiten getestet, wobei unter anderem Materialien wie Stahlgranulat, Glas und Kunststoff als erfolgreich befunden wurden. Das Strahlen mit diesen verschiedenen Schleifmitteln wird auch als Abrasivstrahlen bezeichnet. Wie beim traditionellen Sandstrahlen wird dieses Schleifmittel in Kombination mit Luft durch eine Strahlmaschine auf die Oberfläche aufgetragen. Angesichts der hohen Kraft, mit der dies geschieht, entsteht ein Haftprofil auf der Oberfläche. Obwohl Sandstrahlen und Abrasivstrahlen unterschiedliche Schleifmittel verwenden, werden beide Begriffe in der heutigen Strahlindustrie oft synonym verwendet. In gewisser Weise ist Sandstrahlen zu einem Synonym für das Abrasivstrahlen geworden, wie wir es heute kennen. Wenn also heute der Begriff „Sandstrahlen“ verwendet wird, bezieht er sich nicht auf das Strahlen mit Sand als Schleifmittel, sondern auf das Strahlen mit speziellem Strahlgut, Kunststoff oder einem der anderen alternativen Strahlmittel.

Strahlen vs. die Elektrowerkzeuge von MontiPower

Mit der Einführung des Abrasivstrahlens wurden die Gesundheitsrisiken des Sandstrahlens eliminiert. Dennoch hat das Abrasivstrahlen auch seine Nachteile. Zunächst einmal hat das Abrasivstrahlen oft eine zu starke Wirkung auf die Oberfläche. Dies entfernt nicht nur Schmutz und Beschichtungen, sondern kann auch das Objekt selbst leicht beschädigen. Um die verschiedenen Strahlverfahren ordnungsgemäß durchzuführen, wird daher empfohlen, dies stets von einem professionellen Strahlunternehmen durchführen zu lassen. Dies macht das Abrasivstrahlen jedoch zu einer relativ teuren Angelegenheit, bei der man immer von einer externen Partei abhängig ist. Die Bristle Blaster® und MBX® von MontiPower sind die Lösungen für die verschiedenen Nachteile, die das Sandstrahlen, aber auch das Abrasivstrahlen mit sich bringt. Die manuell betriebenen, elektrisch angetriebenen Werkzeuge zur Oberflächenvorbereitung bieten das gleiche effektive Ergebnis wie beim Sandstrahlen und Abrasivstrahlen, ohne die Nachteile, die die verschiedenen Strahlverfahren aufweisen. Schmutz und Beschichtungen werden einfach und schnell entfernt, die Werkzeuge sind eigenständig und darüber hinaus sorgen die speziell geformten gekrümmten Bürstenspitzen der Bristle Blaster® und MBX® dafür, dass sich eine Haftschicht auf der Oberfläche bildet, genau wie beim Sandstrahlen und Abrasivstrahlen. Eine Win-Win-Situation.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][/vc_section][/vc_column][/vc_row]
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