Normen & Prüfung

Lösliche Salzkontamination: Warum sie Beschichtungsversagen verursacht und wie man sie testet

May 07, 2026By MontiPower10 Min. Lesezeit

Die Kontamination durch lösliche Salze ist eine der am seltensten spezifizierten Variablen in der industriellen Oberflächenvorbereitung und eine häufige Grundursache für vorzeitiges Beschichtungsversagen. Eine Oberfläche kann die Sichtprüfung auf Reinheit bestehen, ein ausreichendes Rauheitsprofil aufweisen und trotzdem genug ionische Verunreinigung tragen, um nach der Applikation der Beschichtung osmotische Blasenbildung auszulösen. Dieser Artikel erklärt, was lösliche Salze sind, warum sie zum Versagen führen, wie man auf sie prüft, welche Grenzwerte gelten und welche Vorbereitungsverfahren sie tatsächlich reduzieren.

Was sind lösliche Salze?

Lösliche Salze sind im Zusammenhang mit der Stahloberflächen-Vorbereitung ionische chemische Verbindungen, vor allem Chloride, Sulfate und Nitrate, die sich in Wasser lösen und nach der Oberflächenvorbereitung auf der Stahloberfläche verbleiben. Sie sind mit bloßem Auge unsichtbar. Keine visuelle Norm für die Oberflächenvorbereitung (weder SP 10 noch SP 5 noch WJ-1) kann eine Kontamination durch lösliche Salze erkennen oder begrenzen. Eine Sichtprüfung allein sagt nichts über den Salzgehalt aus.

Die Hauptquellen für lösliche Salze auf Stahlkonstruktionen sind:

  • Maritime Umgebung: Meersalz aus der Luft lagert sich auf Offshore-Plattformen, Schiffen, Küstenbauwerken und Pipelines ab. Die Chloriddeposition in maritimer Atmosphäre kann um Größenordnungen höher sein als im Binnenland.
  • Industrieatmosphäre: Schwefeldioxid aus Verbrennungsprozessen bildet mit der Zeit Sulfatablagerungen auf Stahloberflächen. Hauptquellen sind Energieerzeugung, Raffinerien und Schwerindustrie.
  • Verunreinigtes Strahlmittel: Recyceltes Strahlmittel kann aus früherem Gebrauch Chlorid- und Sulfatverunreinigungen anreichern. Verunreinigtes Strahlmittel bringt beim Strahlen Salze in das Oberflächenprofil ein. Strahlmittel werden dafür per Leitfähigkeit nach ASTM D4940 geprüft.
  • Verunreinigung durch Altbeschichtungen: Unter alten Beschichtungen, insbesondere an maritimen Bauwerken, können aus früheren Beschichtungszyklen lösliche Salze eingeschlossen sein. Wird eine verunreinigte Beschichtungsschicht durchgestrahlt, können die Salze in das neue Oberflächenprofil verteilt werden.
  • Waschwasser: Wird zur Vorbehandlung mit Hochdruck gewaschen und enthält das Wasser gelöste Chloride (etwa salzhaltiges Grundwasser oder unbehandeltes Meerwasser), werden Salze auf der Stahloberfläche abgelagert statt entfernt.

Warum verursachen lösliche Salze Beschichtungsversagen?

Der Mechanismus ist die osmotische Blasenbildung, eine der zerstörerischsten Versagensarten von Beschichtungen im Betrieb.

Wird eine Beschichtung auf Stahl mit löslichen Salzen aufgebracht, werden die Salze an der Grenzfläche zwischen Beschichtung und Stahl eingeschlossen. Salzlösungen haben einen niedrigeren Dampfdruck als reines Wasser: Die Salze sind hygroskopisch und ziehen durch Osmose Wasser durch den semipermeablen Beschichtungsfilm. Mit der Zeit sammelt sich Wasser an den Salzablagerungen und erzeugt lokalen Druck unter dem Film. Die Beschichtung bildet Blasen, unter dem Film beginnt die Korrosion, und das System versagt von innen nach außen, beginnend an der Grenzfläche zwischen Stahl und Beschichtung.

Die praktische Folge: Ein Beschichtungssystem, das für eine lange Nutzungsdauer ausgelegt ist, kann innerhalb der ersten Monate oder Jahre durch Blasenbildung versagen, wenn es auf eine salzbelastete Oberfläche aufgebracht wird. Je höher die Salzkonzentration, desto schneller und schwerer die Blasenbildung. Bei Eintauchbelastung, wo ständig Wasser an den Film gelangt, kann das Versagen noch schneller eintreten.

Diese Versagensart lässt sich zum Zeitpunkt der Beschichtung durch Sichtprüfung weder erkennen noch vorhersagen. Die Oberfläche sieht akzeptabel aus. Die Beschichtung wirkt gleichmäßig. Das Versagen zeigt sich erst später, oft an der denkbar ungünstigsten Stelle: an einem Offshore-Bauwerk mitten im Zyklus, an einer bereits in Betrieb befindlichen Tankinnenbeschichtung oder an einer Pipeline, die für eine Sanierung nicht abgeschaltet werden kann.

Wie prüft man auf lösliche Salze?

Das Standard-Feldverfahren zur Messung löslicher Salze auf Stahloberflächen ist die Bresle-Methode, genormt in ISO 8502-6 (Extraktion) und ISO 8502-9 (konduktometrische Bestimmung). ISO 8502-9 misst alle ionischen Verunreinigungen zusammen und gibt eine Flächendichte wasserlöslicher Salze an; einzelne Salze wie Chloride oder Sulfate werden nicht identifiziert. SSPC Guide 15 beschreibt weitere Extraktions- und Analyseverfahren für den Feldeinsatz. ASTM D4940 ist eine andere Prüfung: Sie gilt für Strahlmittel, nicht für die Stahloberfläche.

Der Bresle-Test Schritt für Schritt

  1. Kleben Sie ein Bresle-Patch (eine flexible Zelle mit definierter Prüffläche, typischerweise 1.250 mm²) auf die vorbereitete Stahloberfläche.
  2. Spritzen Sie mit einer Spritze ein abgemessenes Volumen entionisiertes Wasser (einige Milliliter, je nach Patchgröße) in das Patch.
  3. Lassen Sie das Wasser so lange auf der Oberfläche einwirken, wie im Verfahren oder in der Projektspezifikation angegeben, und ziehen Sie es dabei wiederholt in die Spritze auf und drücken es zurück, um die Salze zu lösen.
  4. Saugen Sie das Wasser mit der Spritze aus dem Patch ab.
  5. Messen Sie die Leitfähigkeit der entnommenen Lösung (µS/cm) mit einem kalibrierten Leitfähigkeitsmessgerät und korrigieren Sie um die Leitfähigkeit des Blindwassers.
  6. Rechnen Sie den Leitfähigkeitswert mit der Formel aus ISO 8502-9 oder der Umrechnung des Geräts in eine Flächendichte löslicher Salze um (mg/m² oder µg/cm², meist als NaCl-Äquivalent; 10 mg/m² = 1 µg/cm²).

Dokumentieren Sie für jeden Prüfpunkt Ort, Datum und Ergebnis. In den Projektunterlagen sollte eine Mindestanzahl von Prüfpunkten je Flächeneinheit festgelegt sein, und in Bereichen mit bekannter oder vermuteter hoher Kontamination sollte die Prüfdichte erhöht werden.

Ionenspezifische Testkits

Wo die Spezifikation Grenzwerte für einzelne Ionen (Chlorid, Sulfat, Nitrat oder Eisen(II)) statt für die Gesamtleitfähigkeit festlegt, stehen ionenspezifische Teststreifen, Titrationskits und kolorimetrische Verfahren zur Verfügung. Sie helfen außerdem, die Quelle der Kontamination zu bestimmen (maritime Chloride oder industrielle Sulfate), und unterstützen Sanierungsentscheidungen.

Welche Grenzwerte für lösliche Salze sind üblich?

Es gibt keinen einheitlichen, universellen Grenzwert für lösliche Salze. Der maßgebliche Grenzwert hängt von der Einsatzumgebung, dem Beschichtungssystem und der Spezifikation des Betreibers ab. Achten Sie auf die Einheiten: Veröffentlichte Grenzwerte werden entweder als Gesamtsalze (NaCl-Äquivalent) oder als einzelnes Ion (meist Chlorid) und in mg/m² oder µg/cm² angegeben. Verwechslungen führen zu Fehlern um den Faktor zehn. Veröffentlichte Beispiele:

Anwendung / Referenz Grenzwert Bezugsgröße
Ballastwassertanks für Seewasser: IMO PSPC, MSC.215(82) ≤ 50 mg/m² (5 µg/cm²) Gesamte lösliche Salze als NaCl-Äquivalent, Leitfähigkeit nach ISO 8502-9
US Navy, Eintauchbelastung (laut Zusammenfassung von KTA-Tator) 3 µg/cm² Chlorid (30 µS/cm) Chloridion / Leitfähigkeit
US Navy, ohne Eintauchbelastung (laut Zusammenfassung von KTA-Tator) 5 µg/cm² Chlorid (70 µS/cm) Chloridion / Leitfähigkeit
SSPC/NACE nicht-visuelle Reinheit Stufe B (laut Zusammenfassung von KTA-Tator) < 7 µg/cm² Chlorid, < 17 µg/cm² Sulfat, < 10 µg/cm² Eisen(II) Einzelne Ionen
Offshore, Trinkwassertanks, thermisches Spritzen und andere Systeme Festgelegt durch die Projektspezifikation (zum Beispiel NORSOK M-501 für Offshore) und das TDB der Beschichtung Aktuelle Ausgabe des maßgeblichen Dokuments prüfen

Dies sind Beispiele, keine Empfehlungen für ein bestimmtes Projekt. Prüfen Sie den geltenden Grenzwert stets im TDB des Beschichtungsherstellers und in der Projektspezifikation. Widersprechen sich beide, gilt in der Regel der strengere Grenzwert. Wie Sie den Grenzwert vertraglich festlegen, erfahren Sie in So schreiben Sie eine Spezifikation für die Oberflächenvorbereitung.

Welche Oberflächenvorbereitung entfernt Salze – und welche nicht?

Das ist der wichtigste praktische Punkt: Trockenes Strahlen mit Strahlmittel allein entfernt lösliche Salze nicht zuverlässig. Strahlen entfernt Walzhaut, Rost und Beschichtungen, doch Chloride und Sulfate am Grund von Korrosionsnarben oder im Profil können nach dem Strahlen zurückbleiben. KTA-Tator weist darauf hin, dass deutliche Rostflecken, die sich über Nacht auf einer frisch gestrahlten Oberfläche bilden, ein starkes Indiz für vorhandene Salze sind. Strahlen kann die Verunreinigung zudem über die Oberfläche verteilen – deshalb verdienen Salze, die sich in Lochkorrosion konzentrieren, besondere Aufmerksamkeit.

Verfahren, die lösliche Salze reduzieren:

  • Wasserstrahlen (HP/UHP): Wasser löst Chloride und Sulfate und spült sie von der Oberfläche und aus den Narben. Hochwirksam, erfordert jedoch ein Management von Flugrost; siehe Normen für das Wasserstrahlen WJ-1 bis WJ-4 und Flugrost vermeiden.
  • Hochdruckwäsche mit Süßwasser: Wirksam als Vorbehandlung stark verunreinigter Oberflächen vor dem Strahlen. Kein Ersatz für das Strahlen, reduziert aber die Salzbelastung deutlich.
  • Nassstrahlen mit Strahlmittel: Der Wasseranteil löst die Salze beim Strahlen und entfernt sie. Zur Salzentfernung meist wirksamer als Trockenstrahlen.
  • Salzentferner: Proprietäre Flüssigprodukte, die dem Waschwasser zugesetzt oder direkt auf die Oberfläche aufgetragen werden, helfen, Salze zu lösen und vom Stahl abzuheben. Die Wirksamkeit variiert und muss durch erneute Prüfung nach der Behandlung bestätigt werden.

Bristle Blasting und lösliche Salze

Trockene mechanische Werkzeuge lösen ionische Verunreinigungen nicht so, wie es wasserbasierte Verfahren tun. Allerdings ergaben von MontiPower beauftragte Labortests von MTEST (Dr. Prepper Nr. 4), dass der Bristle Blaster® rostgebundene Oberflächensalze physisch ablöste und die Gesamtsalzbelastung der Oberfläche allein durch Bristle Blasting von 115 µg/cm² (Ausgangswert) auf 5–22 µg/cm² senkte. In Kombination mit einer Vorbehandlung mit 3 ml Tensid sank der Restgehalt an Gesamtsalzen auf 1 µg/cm². Die Studie verwendete ausschließlich Natriumchlorid auf angerosteten Prüfblechen; bei anderen Salzarten, Stahlzuständen und stark vernarbten Oberflächen können die Ergebnisse abweichen. Im Feld wurde an einer mit Bristle Blasting vorbereiteten Rundnaht für Total E&P in Bolivien ein Salzwert von 1,4 µg/cm² gemessen (Projektbericht).

Übersteigt der Gehalt an löslichen Salzen auf einer mechanisch vorzubereitenden Oberfläche den Grenzwert des Beschichtungsherstellers, behandeln Sie die Fläche zunächst mit einer Süßwasserwäsche, einer Wäsche mit Tensid oder Salzentferner oder mit Wasserstrahlen vor, um den Salzgehalt in die Spezifikation zu bringen. Bereiten Sie die Oberfläche anschließend mechanisch vor, um Reinheit und Rauheitsprofil wiederherzustellen, und prüfen Sie vor dem Grundieren erneut.

So integrieren Sie Salzprüfungen in Ihr QK-Programm

Die Prüfung auf lösliche Salze sollte in jedem Beschichtungsprojekt in maritimer oder industrieller Atmosphäre ein verbindlicher Haltepunkt im Qualitätskontrollplan sein. Bewährte Praxis:

  1. Vor der Oberflächenvorbereitung prüfen, um die Ausgangsbelastung festzustellen und Risikobereiche zu identifizieren.
  2. Nach der Oberflächenvorbereitung, aber vor dem Grundieren prüfen, um zu bestätigen, dass die Kontamination innerhalb der Spezifikation liegt.
  3. Nach jeder Wäsche, jedem Wasserstrahlen oder jeder chemischen Behandlung erneut prüfen, um die Wirksamkeit zu bestätigen.
  4. Keine Grundierung in einem Bereich zulassen, der die Prüfung auf Salzkontamination nicht bestanden hat.

Dokumentieren Sie alle Prüfergebnisse mit Ort, Datum, Uhrzeit, Temperatur, relativer Luftfeuchte sowie dem verwendeten Gerät und Kalibrierzertifikat. Diese Dokumentation ist für Gewährleistungsansprüche und für eine Ursachenanalyse im Fall eines Beschichtungsversagens unerlässlich. Profilmesswerte gehören in dieselbe Dokumentation; siehe den Praxisleitfaden zur Messung des Rauheitsprofils.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Kontamination durch lösliche Salze, vor allem Chloride und Sulfate, ist unsichtbar und lässt sich weder durch Sichtprüfung noch durch Messung des Rauheitsprofils erkennen.
  • Unter einem Beschichtungsfilm eingeschlossene ionische Verunreinigungen verursachen osmotische Blasenbildung, die ein Beschichtungssystem lange vor Ende seiner Auslegungsdauer zerstören kann.
  • Das Standard-Feldverfahren ist das Bresle-Patch (ISO 8502-6) mit konduktometrischer Messung (ISO 8502-9), angegeben als Flächendichte löslicher Salze in mg/m² oder µg/cm².
  • Die Grenzwerte hängen von Einsatzumgebung und Spezifikation ab: zum Beispiel 50 mg/m² NaCl-Äquivalent für Ballasttanks nach IMO PSPC und 3–5 µg/cm² Chlorid in der Praxis der US Navy. Achten Sie auf die Einheiten.
  • Trockenes Strahlen mit Strahlmittel entfernt lösliche Salze nicht zuverlässig. Der Bristle Blaster® reduzierte in Labortests von MTEST (Dr. Prepper Nr. 4) die Oberflächensalze durch physisches Ablösen, löst und spült Salze aber nicht wie wasserbasierte Verfahren. Übersteigt der Salzgehalt die Spezifikation, setzen Sie vor der mechanischen Vorbereitung Wasserwäsche, Salzentferner oder Wasserstrahlen ein.
  • Die Salzprüfung sollte bei maritimen und industriellen Anlagen ein verbindlicher Haltepunkt im QK-Plan jedes Beschichtungsprojekts sein.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Gehalt an löslichen Salzen ist vor dem Beschichten akzeptabel?

Es gibt keinen universellen Wert; maßgeblich sind das Datenblatt der Beschichtung und die Projektspezifikation. Veröffentlichte Beispiele: IMO PSPC erlaubt in Ballasttanks 50 mg/m² NaCl-Äquivalent (5 µg/cm²); die Grenzwerte der US Navy liegen bei 3 µg/cm² Chlorid bei Eintauchbelastung und 5 µg/cm² ohne Eintauchbelastung. Eintauchbelastung erfordert immer die niedrigsten Grenzwerte.

Wie prüft man Stahl auf lösliche Salze?

Kleben Sie ein Bresle-Patch auf (ISO 8502-6), spritzen Sie entionisiertes Wasser ein, entnehmen Sie es nach der vorgegebenen Einwirkzeit und messen Sie seine Leitfähigkeit (ISO 8502-9). Das Ergebnis wird in eine Flächendichte löslicher Salze in mg/m² oder µg/cm² umgerechnet. Ionenspezifische Kits können Chloride, Sulfate oder Eisen(II)-Ionen getrennt bestimmen.

Entfernt Strahlen mit Strahlmittel lösliche Salze?

Nicht zuverlässig. Trockenstrahlen entfernt Rost, Zunder und Beschichtungen, doch Salze in Narben und am Grund des Profils können zurückbleiben oder verteilt werden. Übliche Abhilfen sind Hochdruckwäsche mit Süßwasser, salzentfernende Zusätze, Nassstrahlen mit Strahlmittel oder Wasserstrahlen, gefolgt von einer erneuten Prüfung vor dem Grundieren.

Kann Bristle Blasting den Gehalt an löslichen Salzen senken?

In von MontiPower beauftragten Labortests von MTEST an mit NaCl verunreinigten, angerosteten Prüfblechen senkte Bristle Blasting die Gesamtsalze der Oberfläche von 115 µg/cm² auf 5–22 µg/cm² und mit einer Tensid-Vorbehandlung auf 1 µg/cm². Es löst Salze nicht wie wasserbasierte Verfahren; prüfen Sie daher nach der Vorbereitung und waschen Sie vor, wo der Grenzwert überschritten wird.

Quellen

  1. ISO 8502-9:2020, Field method for the conductometric determination of water-soluble salts. iso.org
  2. IMO-Resolution MSC.215(82), Performance Standard for Protective Coatings for Dedicated Seawater Ballast Tanks (PSPC), Tabelle 1. PDF
  3. W. Corbett, KTA-Tator, Surface Soluble Salt Remediation Practices (2024). kta.com
  4. ASTM D4940-15(2020), Conductimetric Analysis of Water Soluble Ionic Contamination of Blast Cleaning Abrasives. astm.org
  5. MTEST / MontiPower, Dr. Prepper No. 4: Entfernung löslicher Salze durch Bristle Blasting (Labortest, NaCl auf angerosteten Prüfblechen).
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