BIPoT

Jotun stellt BIPoT vor: Ein neuer Reinigungsstandard für das Bristle Blasting

January 01, 2022By MontiPower Editorial Team2 Min. Lesezeit

Jotun führt BIPoT ein: Ein neuer Reinigungsstandard für Bristle Blasting

In einer bedeutenden Entwicklung für die Oberflächenvorbereitungsindustrie hat Jotun – einer der weltweit führenden Beschichtungshersteller – den BIPoT-Standard eingeführt: Bristle Impact Power Tool Cleaning. Diese formalisierte Reinigungsbezeichnung stellt einen wichtigen Schritt in der branchenweiten Anerkennung des Bristle Blastings als legitime, spezifikationskonforme Oberflächenvorbereitungsmethode dar.

Was ist BIPoT?

BIPoT steht für Bristle Impact Power Tool Cleaning. Es ist eine von Jotun entwickelte Oberflächenvorbereitungsbezeichnung, die die spezifischen Reinheits- und Rauheitsprofilbedingungen beschreibt, die bei der Verwendung von Werkzeugen der Bristle Blaster®-Klasse auf Stahloberflächen erzielt werden.

Der BIPoT-Standard definiert:

  • Mindestreinheitsgrad äquivalent zu Sa 2½ / SSPC-SP10 Near-White Metal
  • Ankerprofil von 65–85 µm Rz (2.6–3.3 mil)
  • Kriterien für den Oberflächenzustand zur Beschichtungsanwendung
  • Abnahmekriterien für Jotun-Beschichtungssysteme, die auf BIPoT-vorbereiteten Oberflächen angewendet werden

Warum das wichtig ist

Bisher befand sich das Bristle Blasting in einem Graubereich der Spezifikationen. Beschichtungsspezifikationen bezogen sich typischerweise auf Strahlstandards (Sa 2, Sa 2½, Sa 3) oder elektrische Werkzeugreinigungsstandards (St 2, St 3) – wobei das Bristle Blasting zwischen den Kategorien angesiedelt war, was zu Unsicherheiten für Planer und Inspektoren führte.

Die Einführung von BIPoT durch Jotun ändert dies. Sie gibt Beschichtungsplanern eine formelle, vom Hersteller unterstützte Bezeichnung für Bristle-Blasting-Oberflächen an die Hand. Dies ermöglicht es, diese Vorbereitungsmethode in der Projektdokumentation eindeutig zu spezifizieren und Inspektoren die Einhaltung definierter Kriterien zu überprüfen.

Auswirkungen auf Projektspezifikationen

Mit dem BIPoT-Standard können Projektingenieure und Beschichtungsplaner nun:

  • BIPoT in Projektspezifikationen als zugelassene Vorbereitungsmethode referenzieren
  • Jotun-Beschichtungssysteme mit ausdrücklicher Genehmigung für BIPoT-vorbereitete Oberflächen spezifizieren
  • Inspektoren klare Abnahmekriterien liefern
  • Uneindeutigkeiten in der Qualitätsdokumentation und in Inspektionsberichten reduzieren

Der breitere Trend: Branchenanerkennung von Bristle Blasting

Der BIPoT-Standard von Jotun folgt jahrelangen Validierungsdaten aus dem Feld, unabhängigen Tests und der wachsenden Akzeptanz des Bristle Blastings in den Offshore-, Marine- und Energieinfrastrukturmärkten. Er spiegelt den breiteren Trend wider, dass die Beschichtungsindustrie das formalisiert, was Praktiker empirisch wissen: dass eine korrekt durchgeführte Bristle-Blasting-Reinigung eine vergleichbare Beschichtungsleistung wie eine abrasive Strahlvorbereitung liefert.

MontiPower war ein wichtiger Treiber dieser Anerkennung – durch die Bereitstellung technischer Daten, unabhängiger Testergebnisse und Fallstudien aus dem Feld, um die Aufnahme des Bristle Blastings in die Genehmigungen von Beschichtungsherstellern und Industriestandards zu unterstützen.

Was dies für MontiPower-Kunden bedeutet

Für Wartungsteams und Auftragnehmer, die bereits Bristle Blaster® verwenden, stärkt die BIPoT-Bezeichnung Ihre Position in der Projektdokumentation und in der Kundenberichterstattung. Sie verfügen nun über einen formellen, vom Hersteller unterstützten Standard, auf den Sie sich beziehen können, wenn Sie Bristle Blasting bei Jotun-beschichteten Anlagen spezifizieren.

Kontaktieren Sie MontiPower, um mehr über die Freigaben von Beschichtungsherstellern und die Spezifikation von Bristle Blaster® in Ihrer Projektdokumentation zu erfahren.

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